Gemeinwohl-Ökomomie

Unternehmer sehen sich zunehmend in der Verpflichtung die gesellschaftlichen und ökologischen Auswirkungen ihres Handelns zu berücksichtigen.  Sie sehen sich nicht nur im Rahmen ihrer angebotenen Dienstleistungen und Produkte einer gesellschaftlichen Verantwortung ausgesetzt, sondern bereits im täglichen Ablauf betriebsinterner Aufgaben und Prozesse. Um den Fortschritt eines Unternehmens in Bezug auf CSR/ESG zu messen bietet sich die sog. Gemeinwohl-Ökonomie an. Sie gewinnt im deutschsprachigen Raum rasch an Beliebtheit.

 

Basis für die hieraus entstehende sog. Gemeinwohl-Bilanz ist die sogenannte Gemeinwohlmatrix. Sie beschreibt 20 Gemeinwohl-Themen, welche z.B. sind: Ethische Haltung im Umgang mit Geldmitteln; Förderung des ökologischen Verhaltens der Mitarbeiter; Sinn und gesellschaftliche Wirkung der Produkte & Dienstleistungen sowie Produkttransparenz

 

 

Der Bilanzierungsprozess wir über einen sog. Gemeinwohlbericht erstellt, welcher Bezug auf alle 20 Gemeinwohl-Themen nimmt. Ziel der Bewertung ist es, die Auswirkungen von unternehmerischen Aktivitäten und Tätigkeiten auf das Gemeinwohl sichtbar zu machen. Hierbei gibt es 5 Bewertungsstufen, wobei die Basislinie das Mindestmaß gemeinwohlorientierten Wirtschaftens beschreibt. Die Ausgangsbasis stellen 20 Themen dar, die zu jeweils 50 Punkten gleichgewichtet werden, hierbei können maximal 1.000 Gemeinwohlpunkte erzielt werden. Im Fokus der Analysen stehen die Menschenwürde, Solidarität & Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit und die Transparenz & Mitentscheidung.

 

Weitere Infos finden Sie auf: www.ecogood.org

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